Kirchenmusik in der Region Düren Kirchenmusik in der Region Düren
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Kirchenmusik in der Region Düren * Kircheninformationen
KircheSt. Anna in Düren
Baujahr1956
Größe
HistorieKirche St. AnnaDie Hauptpfarrkirche von Düren geht zurück auf die zur Dürener Pfalz gehörende Kapelle. Sie wird schon 774 erwähnt. Karl der Große feierte 770 hier das Weihnachtsfest. Bald darauf kam die Kapelle in den Besitz der Abtei Stablo-Malmedy. 941 schenkte Otto der Große die wohl damals bereits dem hl. Martin geweihte Kirche dem Aachener Marienstift. Seit etwa 1348 hatte der Jülicher Landesherr das Recht, den Pfarrer vorzuschlagen. Als 1501 das bis dahin in Mainz St. Stephan aufbewahrte "Annahaupt" in die Dürener Pfarrkirche gelangte, setzte schon bald eine hohe Annaverehrung mit außerordentlich starkem Pilgerverkehr ein. So wurde aus der Martinskirche allmählich eine Annakirche. Die Reformation konnte in Düren nur wenig Fuß fassen. Besonders die Bürgerschaft setzte sich für die Erhaltung des katholischen Glaubens ein. Segensreich wirkten seit 1459 die Franziskaner. 1628 kamen Annuntiatinnen und die ersten Jesuiten nach Düren und 1659 wurde die Pfarrk irche dem Jesuitenkolleg inkorporiert. Nach Aufhebung des Ordens 1773 blieben die ehemaligen Jesuiten Seelsorger. 1804 wurde die bis dahin dem Dekanat Jülich zugehörende Pfarrei Hauptpfarre im Kanton Düren. Dieser wurde bei der Organisation des wiedererrichteten Erzbistums Köln in Dekanat Düren umbenannt. 1832 erhob der Erzbischof die ehemalige Franziskanerkirche zur Pfarre St. Marien. Seit 1897 besteht die Pfarre St. Joachim und im 20. Jh. sind dann die übrigen Seelsorgsbezirke oder Pfarren von Alt-Düren entstanden. Im Kriegsjahr 1944 wurde der Pfarrbezirk vollständig zerstört. Dabei kamen mit vielen Tausend Pfarrangehörigen auch die Geistlichen ums Leben.

Um 700 hatte Düren wohl eine Saalkirche, wie Ausgrabungen 1952 ergaben. Karl der Große hat wahrscheinlich eine dreischiffige Anlage mit westlicher Quervorhalle gebaut etwa um 770. Diese wurde durch die Nomannen 881/82 zerstört. Der danach errichtete Bau hat bis ins 12. Jh. bestanden. Dann baute man eine dreischiffige, fünfachsige Flachdeckbasi lika und setzte einen mächtigen Westturm davor. Bis 1333 wurde dann diese Kirche durch eine frühgotische Sandsteinkirche ersetzt. Sie hatte drei Schiffe und drei Joche. Wegen der aufkommenden Wallfahrt zur hl. Anna erweiterte man Anfang des 16. Jhs. die Kirche nach Westen um das Doppelte und setzte vor das mittlere Joch im Süden nach 1537 die Muttergotteskapelle zur Aufbewahrung des Annahauptes. 1879 wurde die Kirche restauriert und dabei eine der Muttergotteskapelle entsprechende nördliche Josefskapelle gebaut, sodaß die Kirche nun ein Querschiff hatte. Am 16.11.1944 wurde dieses hervorragende Bauwerk bis auf das romanische Südportal zerstört. 1954-56 wurde nach Plänen von Rudolf Schwarz ein Neubau errichtet unter Leitung von Rudolf Steinbach. Als Baumaterial dienten die Trümmer der alten Kirche; das alte Südportal wurde als Innenportal wieder errichtet. Die Weihe war am 8. Juli 1956. (Quelle: Bistum Aachen)
 
PfarrgemeindeSt. Lukas Düren
DekanatDüren-Mitte
StrasseAnnaplatz 8
PLZ Ort52349 Düren
Internethttp://www.st-lukas.org

Informationen über Orgeln (Disposition etc.) in dieser Kirche:
Orgelbauer: [ARCHIV] Romanus Seifert und Sohn, Kevelaer40 RegisterDetailanzeige
Orgelbauer: [ARCHIV] Romanus Seifert und Sohn, Kevelaer9 RegisterDetailanzeige
Orgelbauer: Orgelbau Metzler, Dietikon (CH)48 (3 Tr., 1 Ext.) RegisterDetailanzeige

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