Kirchenmusik in der Region Düren Kirchenmusik in der Region Düren
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Kirchenmusik in der Region Düren * Orgelinformationen
KircheSt. Peter Müntz
PfarreSt. Peter Titz-Müntz (Dekanat Titz)
Registerzahl24
BauweiseVollmechanische Schleiflade
Baujahr1843 / 1887 (Rest. 2004)
OrgelbauerGebr. Müller, Reifferscheid/Michael Dauzenberg, Linnich (Rest. Georges Heintz, Schiltach)
Disposition
Hauptwerk I (C-c'''') Unterwerk II (C-c'''') Pedal (C-f')
Bordun 16' B/D Salicional 8' D Contre Bass 16'
Principal 8' Fernflöte 8' D (schweb.) Subbass 16'
Gedackt 8' Hohlflöte 8' B/D Octavbass 8'
Gambe 8' Prästant 4' Violoncell 8'
Octav 4' Flaut 4' Octav 4'
Quinte 2 2/3' Nasard 2 2/3' Posaune 16'
Octav 2' Sing. Octav 2'
Mixtur IV Fagott-Hautbois 8'
Cornett IV 4'
Trompete 8' B/D

Koppeltritte
II/I II/P I/P
HinweiseAm 02. Mai 2004 wurde die historische Orgel in St. Peter / Titz-Müntz ihrem Dienst übergeben. Über 2 Jahrzehnte wurde der Orgelbau durch den Orgelbausachverständigen Viktor Scholz, Mönchengladbach, in der kleinen Gemeinde, Nähe Jülich, begleitet. Vorab kann man schon sagen, dass die Restaurierung vorbildlich gelungen ist, für die den Mitarbeitern der Werkstätte Heintz/Schiltach, aber in gleicher Weise auch den Amtsstellen des Bistums, des Landes und der spendenfreudigen Kirchengemeinde für die Kostendeckung zu danken ist.
Die Orgel kommt aus der bekannten Werkstätte Gebr. Müller. Die Orgelbauer haben ihre Werkstatt in dem kleinen Eifeldorf Reifferscheid bei Hellenthal unterhalten. In unserer Gegend wurden sie um 1802 tätig. Die Müntzer Orgel wurde 1843 erbaut. Sie hat ursprünglich in einer älteren Vorkirche gestanden. Das heutige, neugotische Gebäude wurde im Jahre 1887 fertig gestellt. Der Linnicher Orgelbauer Michael Dauzenberg hat das Werk “überarbeitet” und die Orgel in der Turmnische aufgestellt. Das Werk erhielt damals einen freistehenden Spieltisch, den man bei einem Besuch 1984 noch überprüfen konnte. Leider wurde diese Situation beim Einbau einer elektronischen Interimsorgel massiv verändert. Die ursprünliche Situation einer Brüstungsorgel mit seitlicher Spielanlage ließ sich nicht mehr rekonstruieren. Die Orgel wird heute von einer zentralen Spielanlage vollmechanisch gespielt Insofern wurde der Dauzenberg-Lösung von 1887 der Vorzug gegeben. Die ständige Fühlungnahme zwischen der Fa. Georges Heintz und den anderen Beteiligten führte zu einer erfreulichen Verständigung auch in den besonderen denkmalpflegerischen Belangen, deren Eigenarten von den Orgelbauern mit großem Einfühlungsvermögen behandelt und in solider handwerklicher Technik mit den rechten Materialien ausgeführt wurde.
[Frdl. Mitteilung Viktor Scholz]

Orgel in Müntz, St. Peter

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